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Weichlöten

Weichlöten – von Sanitärbereich bis Elektrotechnik

Bereits seit dem Altertum ist das Löten ein gängiges Verfahren, um Materialien miteinander zu verbinden. Um 5000 vor Christus kam es vor allem bei der Schmuckherstellung mit den Metallen Gold, Silber und Kupfer zum Einsatz; heute aber ist Löten und gerade auch das „Weichlöten“ in vielen Bereich nicht mehr wegzudenken.

Einsatz in der Praxis

Haupteinsatzgebiete des Weichlötens sind unter anderem der Sanitär-, Elektro- und Elektronikbereich. Hier werden Rohre, Leitungen, aber auch Widerstände und verschiedenste Bauteile verlötet.

Dabei kommen grundsätzlich immer eine Wärmequelle und ein „Lot“ zum Einsatz.

Die Wärmequelle liefert bis zu 450 Grad Celsius Hitze (über 450 Grad wird das Verfahren „Hartlöten“ genannt). Als Lot werden in der Regel Legierungen verwendet, die als Lötpasten oder -drähte vorliegen. Diese Lote bringen meistens bereits eine weitere, sehr wichtige Komponente des Weichlötens mit: das Flussmittel. Die chemischen „Flussmittel“ sind notwendig, um metallische Stoffe fest miteinander zu verbinden. Dazu werden die Werkstoffe mit Flussmittel behandelt und anschließend erhitzt. Durch verschiedene chemische Prozesse (unter anderem das Herabsetzen der Grenzflächenspannungen) kommt es zu einer festen Verbindung der beiden Werkstücke nach dem Abkühlen.

Berühmte Lötkunst: Die Goldmaske von Tutanchamun

Übrigens zeigen schon Abbildungen in altägyptischen Gräbern „Goldarbeiter“ mit einem Blasrohr vor einem Holzkohlefeuer. Die heute bekannte Technik, bei der eine bereits vorhandene Legierung als Lotzugabe eingesetzt wird, kam erst später zum Einsatz. Ein Beispiel für die alte Lötkunstist die ägyptische Goldmaske von Tutanchamun.


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